Langsamer Sommer mündet in den herbst

Ein beschaulicher Sommer mündet in einen langsamen Herbst, ich genieße meine künstlerische Arbeit rund um meine Holzobjekte und bewege mich nur selten zu Fahrten mit dem Rad oder dem Auto von zuhause weg. Obwohl die Temperaturen hoch sind, zieht es mich nicht zu den Seen, nur ab und zu kneipe ich in kleinen Flüssen und wandere dabei durch seichtes Gewässer, begleitet von Forellen, Krebsen und Libellen gedankenverloren gegen den Strom. Um mein Haus und vor allem im Garten gibt es immer genügend Arbeit. Ich habe mir ein 30 Meter langes Hochbeet gebaut, und mit großer Freude ackere ich mit bloßen Händen darin herum und beobachte täglich mit Stolz, wie meine Pflanzen langsam größer werden.

Seit Monaten ernte ich jetzt schon. Der Garten beschenkt mich mit Köstlichkeiten. Vieles kann ich auch an Freunde weiter geben und so entsteht noch ein zusätzliche Gewinn.

Vor ein paar Wochen war ich bei einer Heilfastenkur am Katschberg. Es war der Hammer und ich kam nach einer Woche Nulldiet mit vielen begleitenden Maßnahmen, wie neugeboren, mit 5 Kilo weniger zurück – kann ich nur wärmsten weiter empfehlen.

Jetzt habe ich nur mehr wenige Tage bei diesen schönen bunten herbstlichen Farben. Ich öffne noch für wenige Tage meine Galerie, um Kunstinteressenten und Freunden meine neuesten Arbeiten zu zeigen und mich mit einem sommerlichen "Sundowner" zu verabschieden.

...eine neue Reise beginnt...

 

 

6.11.2019

 

Nach anfänglichen Schwierigkeiten,zuerst von Zuhause wegzukommen,Zug nach Wien war schon weg, dann wegen Exzessiven ,langen Kontrollen am Flughafen Schwechat auch noch den Flug nach Frankfurt und alle weiteren Anschlussflüge bis nach Guatemala City verpasst. Das war dann schon der Hammer...

und ich fragte mich: was bedeutet denn dieser „Eingebremste“ Reiseplan, ist es höhere Gewalt,wird vielleicht eines der Flugzeuge indem ich jetzt nicht sitze abstürzen....solche Gedanken gehen einen durch den Kopf ,Wohl um sich die eigenen Fehler nicht eingestehen zu müssen...

So bekam ich noch ein paar schöne Tage in Wien besuchte mit meinen Sohn Jonas noch ein paar Museen kochten zusammen noch ein opulentes Abschiedmahl mit all den restlichen Gemüse aus meinen Garten in Kärnten, das ich meinen Kindern mitgebracht hatte.

 

8.11.2019

 

Um 0730 Uhr sitze ich im Flieger nach Madrid, diesmal scheint alles zu klappen und nur mit einen Stopp erreiche ich nach 16 Stunden Guatemala City...der Rest ist Routine mit den Taxi in mein kleine aber feine Pension inmitten der Stadt und gleich in der Nähe der Busstation Litegua . Nach einen langen Fußmarsch durch die Straßen der City, falle ich dann todmüde ins breite kuschelige Bett meiner Pension...

Am Morgen schon um 5.30 Uhr, maschiere ich mit meinen Rucksack den einzigen Gepäckstück das ich habe die paar Minuten zur Busstation.

Ich mag Busfahrten, der Blick durch das Fenster auf die vorbeiziehende  Landschaft mit der ganzen Palette von Farbschatierungen ,auch wenn es regnet ,was hier häufig vorkommt und alle Farben der Landschaft grau werden lässt, genieße ich den Blick aus meinen trockenen Kabinenplatz. Neben vor und hinter mir sitzen lauter Indios in ihren bunten Kleidern ,ich bin der einzige Fremde und werde zwar freundlich aber doch auch etwas misstrauisch gemustert. Es gibt nur einen Stopp auf dieser Fahrt, natürlich bei einer Massenabfertigungsbude,wo alle aus den Bus und zuerst in die Toiletten rennen. Hier Frühstücke ich und nehme mir Ficholes mit Eierspeise und gebratenen Kochbananen, dazu schwarzen Kaffee, das traditionelle Frühstück in Guatemala.

Nach 6 Stunden Fahrt ,konnte auch ein zwei Stunden  davon schlafen, erreichten wir Fronteras am Rio Dulce, einen pulsierenden bunten Straßendorf. Endstation für mich, ein Taxi mit drei Rädern hierTuk Tuk genannt, bringt mich über die Brücke die den Fluss in 17 Meter Höhe überspannt, in die RAM Marina zum Liegeplatz der Florimell.  Angekommen!!!!!

 

 Ankunft in der Marina
Ankunft in der Marina

Gf66drxtdjhkilknkhbvjvhgfcdxdssdxhvjhvzhv