Wir sind weder Charterfirma noch Dienstleister.

Aber wir nehmen dich gerne ein Stück des Weges mit und stimmen diese Segelmöglichkeiten so ab, dass sie auch für Anfänger gut machbar sind. Dennoch muss jedem Mitsegler bewusst sein, dass es am Meer immer anders kommen kann als geplant. Wir sind Abenteurer und keine Businessmenschen. Wir leben ein einfaches Leben an Bord und lieben die Freiheit, das Leben so nehmen zu können, wie es kommt. Da Langzeitsegler im Normalfall sparsam sein müssen, gehen wir achtsam mit Ressourcen um und helfen dir durch Wassermacher, Ankerplätze statt Moorings oder Marinas, einfaches, aber gutes Essen an Bord, Fischfang etc. ebenso gut und günstig leben zu können. Natürlich kann jeder Mitsegler an Land gut und teuer essen - unsere Bordkassa würde das jedoch sprengen. Wir sind monatelang unterwegs und müssen haushalten. Als Lebenskünstler sehen wir die Herausforderung eher darin, mit wenig auskommen zu können als im Überfluss kosumorientiert zu leben. Dabei halten wir uns eher an die lokalen Gegebenheiten als an schicke Hotelanlagen und Restaurants, wo es kaum neues zu entdecken gibt. 

Wenn du bequeme Luxuskabinen, Programmunterhalter oder ähnliches suchst, sind wir nicht die richtigen für dich. Unsere Crew hilft immer zusammen und unterstützt sich gegenseitig.

 

Je aufgeschlossener und interessierter du bist, desto mehr hast du die Möglichkeit, an unserem Fahrtensegler-Dasein teilzuhaben und desto mehr binden wir dich ein. 

 

Wir freuen uns auf dich!

 

 

 

 

Bordregeln

Ein paar Regeln für Mitsegler und Mitseglerinnen:

 

Dein Beitrag für deine Koje ist ein Beitrag zum Mitleben an Bord. Er gleicht Abnützungen, Schäden und die Mehraufwände durch Gäste aus. 

Voraussetzungen um bei einem Törn mitzumachen, sind Gesundheit eine allgemeine Fitness sowie Teamfähigkeit, Respekt und Freundlichkeit im Umgang mit der Crew und den Menschen denen wir begegnen.
In den ersten Tagen wird Euch alles, was an Bord wichtig ist, gezeigt und erklärt. Wer sich entspannen will und am liebsten in der Sonne liegt, ist ebenso herzlich willkommen, wie die Aktiven, die beim Segel setzen, steuern, navigieren etc. helfen und mitmachen wollen. Jedes Crewmitglied ist für seinen Bereich selbstverantwortlich und hat die eigene Koje sauber zu halten und auch wieder gereinigt zu verlassen.

 

• Die Florimell ist ein Nichtraucherschiff. Alkohol in vernünftigem Maße ist ok - keine Trinkgelage. Drogen jeglicher Art sind verboten.

• Der Skipper ist für die Sicherheit von Mensch und Boot verantwortlich und hat in Sicherheitsfragen immer das letzte Wort.

• Wind und Wetter haben Vorang vor jeglichem Termin und jeglicher Routenplanung.

 

Empfehlung, an Bord mitzubringen (2 Wochen):

In den meisten Fällen handelt es sich um "Schönwettersegeln", also ist kein Ölzeug für solche Törns notwendig. Regenjacke, weiche Bordschuhe (oder barfuß) an Deck. Ansonsten Badesachen, Schnorchelausrüstung, 2 kurze Hosen, 4 T-Shirts, leichte Wanderschuhe, 2 Handtücher, 2 Leintücher und 1 Kopfpolsterbezug. Wer im Trambolin nächtigen will, braucht einen Schlafsack. An Bord braucht es nur wenig Bekleidung! Meist wird zuviel mitgenommen.

Ökoshampoo oder Seife, Sonnencreme, persönliche Medikamente. Führerschein für Mietauto etc.

 

 

Bitte vergiss nicht, Leintücher und Polsterüberzug mitzunehmen. Wir können dir von uns im Notfall eines geben, müssen es aber dann an Land waschen lassen, da an Bord nur Kleinwäsche von Hand möglich ist. 

 

!!! Keine festen Koffer, nur weiche Taschen oder Seesäcke !!! Es ist kein Platz für Koffer in den Kojen.

 

Das Einhalten der Regeln ist Voraussetzung für die gemeinsame Segelzeit. Es würde uns leid tun, wenn wir uns frühzeitig trennen müssten. 

Frequently asked questions

Was muss ich außer Waschzeug und Zahnbürste einpacken?

Badesachen, Handtücher, T-Shirts, kurze Hose, für kühlere und windige Tage sollten robuste lange Hosen, Pullover, Windjacke und Regenschutz mitgebracht werden. Leintuch(Spannleintuch für Einzelkoje 70cm, Doppelkoje 180cm breit), Polsterüberzug, Schlafsack für Übernachten an Deck (Wolldecken haben wir an Bord) Ölzeug und Gummistiefel werden zumindest normalerweise nicht gebraucht. Wichtig sind rutschfeste und nicht abfärbende Bordschuhe, am besten Turnschuhe mit heller Sohle und dazu feste, bequeme Schuhe für Ausflüge und/oder Wanderungen an Land. Empfohlen werden ausserdem Badeschuhe, die Strände sind oft steinig, beim baden auch an Seeigel und dergleichen denken. Bei entsprechendem Interesse bitte ABC-Ausrüstung für's Schnorcheln mitbringen. Dazu kommen noch: Sonnencreme mit dem Urlaubsziel und der Jahreszeit angepasstem Schutzfaktor, Sonnenbrille und eine Kopfbedeckung sowie Moskitoschutz.

 

Welches Schuhwerk ist geeignet?

Bordschuhe (zusätzlich zu den Straßenschuhen) haben den Sinn, den Straßendreck, Teerrückstände wie auch Asphalt oder ganz einfach nur kleine Kieselsteine nicht an Bord zu schleppen und das Deck nicht zu zerstören.

Wer keine Bordschuhe mitbringt, geht barfuß (so wie wir auch).

Verboten: Schwarze Gummisohlen, harte Sohlen, Stöckelschuhe

Gummistiefel sind nicht nötig. Ganz Schlaue nehmen Neoprenschuhe mit, die sowohl als Bordschuhe als auch als Schwimmschuhe (Schutz gegen Seeigel, Felsen, Korallenriffe etc.) genützt werden können. (Achtung, auch hier gibt es billige, die schwarze Fahrer am lackierten Deck hinterlassen)

 

Geld & Wertgegenstände, Bordkassa?

In den meisten europäischen Länden ebenso wie in der Karibik kann man mit Bankomatkarten und Kreditkarten Geld beheben. Meistens ist es günstiger vor Ort mit Bankomat zu beheben als zu wechseln.

Verpflegung wird von der Crew (Gäste + Cornelia) in Form einer Bordkassa bestritten. Eventuelle Hafengebühren und Treibstoffe werden aliquot unter der Crew aufgeteilt (Captain wird in allem freigehalten). Spezielle Getränke, Medikamente, Goodies und die Ansichtskarte für Tante Emily usw. muss jeder selber bezahlen ebenso natürlich Restaurantbesuche und dergleichen. 

Lass bitte Deinen Schmuck zuhause. Kein Safe an Bord!

 

Wohin geht die Reise?

Bei der Planung und Vorbesprechung einigen wir uns gemeinsam auf die wichtigsten Stationen des Segeltörns - zumindest mal Anfang, Ende und den Verlauf in groben Zügen. Der genaue Verlauf der Reise ergibt sich dann jedoch auch wesentlich durch Wind und Wetter, das liegt in der Natur der Sache. Beim Segeln empfielt es sich nicht, allzu genaue Termine vorzugeben - die Natur macht einem da ziemlich oft einen Strich durch die Rechnung. 

 

Kann ich Akkus für Kamera, Handy oder Laptop an Bord laden?

Wir haben einen Transformer von 12V auf 220V mit 100W und 3000W an Bord. Damit können wir Akkus laden. Allerdings nicht alle gleichzeitig - es geht nur einer nach dem anderen! Eine Schiffsreise ist eine gute Möglichkeit, eine Zeit lang auf Mobiltelefone und Laptops zu verzichten!

 

Wie geht man an Bord mit Süßwasser um?

Das Wasser in den Tanks - ca. 2 x 200 Liter - dient für Küche und Süßwasserdusche. Durch das reinigende Baden im Meer erübrigt sich jede ausgedehnte Seifendusche. Durch den Einbau eines Wassermachers ersparen wir uns und unseren Gästen viel Schlepperei. Dennoch sollten einige Wasserflaschen als Resserve eingekauft werden. Das Wassermachen braucht Diesel, daher gehen wir sparsam mit Süßwasser um und nützen es zur Salzentfernung auf Haut, Haar und Geschirr.

 

Gibt es an Bord Toiletten?

Es gibt 2 Seetoiletten mit manuellem Pumpmechanismus. Bitte halte Dich genau an die Anweisungen bei Reiseantritt!

 

Hast du sonst noch Fragen, dann nimm Kontakt mit uns auf.